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Ist die künftige Küche noch ein leerer Raum, kann hier vieles erreicht werden. Sicher gibt es die Möglichkeit, eine einigermaßen vom Maß her passende Einbauküche, in die auch ordentliche Elektrogeräte verbaut sind, in diesen Raum zu stellen und den Rest des Zimmers vielleicht mit einer Kommode, einer kleinen Essgarnitur oder anderen Möbeln zu finden. Diese Lösung ist jedoch nur halb so zufriedenstellend, wie eine optimal geplante Küche. Da die Materialien auch umso besser sind, je teurer ein Küchenmodul ist, wird man Jahrzehnte seine Freude an der geplanten Küche haben, wenn dafür auch etwas mehr Geld ausgegeben wird. Bei Discounterküchen ist nicht nur die gestalterische Freiheit sehr begrenzt, sondern wurde meist auch am Material gespart, um die günstigen Preise überhaupt ermöglichen zu können. Das führt bei täglicher Nutzung entsprechend schneller auch zu Schäden und Materialermüdung: Verleimungen lösen sich, Scharniere leiern aus, die Backofentüre schließt schon nach wenigen Monaten nicht mehr dicht und so fort. Solide verarbeitete Küchenmöbel haben ihren Preis, sind ihn aber auch Wert. Die perfekte Küchenplanung ist jedoch einigen elementaren Entscheidungen unterlegen, die die Besitzer treffen sollten, bevor der Einkauf in Angriff genommen wird.

Küchenzeile oder eine edle Koch-Insel?

Jede Küche hat andere räumliche Voraussetzungen. In manchen Räumen ist es also auch nicht möglich, eine Koch-Insel einzurichten, auch wenn das gewünscht wäre. Kann um die Insel niemand mehr herumgehen oder davor normal stehen, um zu arbeiten, macht das keinen Sinn. In diesem Fall kann eine Eck-Küche oder eine Küchenzeile dennoch optisch sehr reizvoll sein. Aber natürlich ist das Maß an Funktionalität hier ebenso frei bestimmbar, wie bei besonderen Lösungen, wie eben der Koch-Insel. Edle Dunstabzugshauben gibt es für beide Formen: Die Inselhaube kostet nicht viel mehr, als die Wandhaube und kann problemlos an der Decke befestigt werden. Sie gibt zugleich Licht und zieht den Kochdunst ab, reduziert die Fettbeläge auf den Wänden und Küchenmöbeln und ist damit ein unverzichtbares Gerät in der modernen Küche. Es muss nicht unbedingt beim Küchenhersteller gekauft werden, sondern kann auch nachträglich oder getrennt von den Möbeln angeschafft werden. Das Design kann hier frei gewählt und der Küche beziehungsweise den Räumlichkeiten angepasst werden. Der Herd als Mittelpunkt der Küche bietet nicht nur optischen Reiz. Kühlschrank, Gewürzregale und alles andere ist in greifbarer Nähe und bei richtiger Planung verkürzen sich die Arbeitswege in der Küche erheblich.

Kühlschrank: Einbaugerät oder separat?

Vor allem aus den amerikanischen Küchen kennt man die Tatsache, dass die Kühlschränke nicht unbedingt zur Küche passen. Küche und Kühlschrank sind zwei paar Stiefel – werden oft aber kombiniert aufgestellt. Zumeist handelt es sich hier um sehr große, zweitürige Kühl- und Gefrierkombinationen, die bis zu 700 Liter Fassungsvermögen alleine im Kühlabteil bringen. Auch in Europa setzen sich diese großen Kühlschränke immer mehr durch – zu ihren Gunsten wird dann auch auf den Einbaukühlschrank verzichtet. Das bringt nicht nur mehr Volumen, das vor allem bei größeren Familien viele Vorteile bringt. Oft kann auf ein zusätzliches Kühlgerät, zum Beispiel im Keller verzichtet werden, wenn statt des räumlich kleineren Einbaugerätes ein amerikanischer, großer Kühlschrank der Treffpunkt in der Küche wird.

Besondere Küchenelemente

Einfach nur Schränke zu bestellen, ist eine Möglichkeit. Diese ergänzen sich sicher auch optisch zu einem perfekten Ambiente in der Küche. Jede Köchin, jeder Koch wird aber bestätigen, dass es in der Küche nicht nur auf Design, sondern auch auf Funktionalität ankommt. Das bedeutet, es gibt auch viele Schränke mit einem ganz besonderen Innenleben. Drehteller, die im Inneren eines Küchenschrankes eingebaut sind, erleichtern es, die Dinge griffbereit vor sich zu holen, statt auf Knien in den hinteren Bereichen zu kramen. Ein Highlight in jeder Küche ist auch der Apothekerschrank, in dem sich viele Kleinigkeiten verstauen, dabei aber übersichtlich einordnen lassen. Ein Herd mit versenkbaren Schaltern ist ebenfalls edel, da die glatte Front viel leichter sauber zu halten ist – wobei hier der ungekrönte Sieger wohl aber der Induktionsherd mit digitaler Steuerung sein dürfte. Auch die Schränke und Schubladen sind heute besonders: Sie schließen selbständig und ohne Geräusche, wenn dies vom Käufer der neuen Küche so gewünscht wird.

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