Jede Reise unterscheidet sich von der anderen – selbst in zwei aufeinander folgenden Urlauben wird nicht alles komplett gleich sein. Allein an Reisezielen ist die Auswahl sehr groß. Eine Konstante aber sollte jeder, der einen Urlaub bucht, in seinen Unterlagen zur Urlaubsvorbereitung haben: Die Police einer gut ausgewählten Reiserücktrittsversicherung. Der übliche Ablauf einer Reisebuchung, die nicht nach dem Last Minute Prinzip von Statten geht, beginnt schon weit vor der Abreise. Frühbucherrabatte sind nur ein Argument, die Ferien früh zu planen. Auch der Chef muss wissen, wann Urlaub gemacht wird – beziehungsweise muss ein Geschäftsmann seine Mitarbeiter und eventuell auch Kunden informieren, dass er in einem gewissen Zeitraum nicht verfügbar ist. Dies geschieht also meistens schon Monate vor der Abreise. Bis es aber soweit ist, das Auto zu packen oder am Flughafen einzuchecken, kann eben aufgrund dieser langen Wartezeit auf den Urlaubsbeginn sehr viel passieren. Deshalb lohnt es sich, für jeden Mitreisenden für eine ausreichende Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
Allgemeines zur Reiserücktrittsversicherung
Wie bereits nach kurzer Suche im Internet festzustellen ist, gibt es verschiedene Anbieter und unterschiedliche Konditionen für eine Reiserücktrittsversicherung. Eine verwirrende Fülle von Informationen trifft auf den User ein: Die Reiserücktrittsversicherung gibt es von Reiseanbietern, aber auch von freien Unternehmen, wie www.auslandstreff.de, die selbst keine Reisen vermitteln. Weitere Details, die unbedingt zu berücksichtigen sind, verbergen sich in den Abschlussfristen und im Selbstbehalt. Die Abschlussfrist bezeichnet die Zeit vor dem Urlaub, die der Reisende Zeit hat, die Police zu unterschreiben, damit die Zahlung im Falle eines triftigen Verhinderungsgrundes auch noch in Anspruch genommen werden kann. So ist es keinesfalls möglich, die Versicherung noch schnell abzuschließen, wenn ein Absagegrund schon vorliegt. Hier gibt es aber sehr deutliche Unterschiede, über die sich der Versicherte frühzeitig informieren muss.
Auch der Selbstbehalt macht einen Unterschied aus. Wird die Reiserücktrittsversicherung ohne Selbstbehalt abgeschlossen, ist sie teurer, als nimmt der Reisende ein gewisses Risiko in Kauf, einen prozentualen Anteil der Reise selbst bezahlen zu müssen. Je größer dieser Eigenanteil ist, umso günstiger ist die Versicherung. Allerdings bringt das bei teuren Fernreisen den Nachteil, dass man im Falle eines Falles dann eben auch einen großen Betrag selbst bezahlen muss. Kosten und Nutzen sollten hier gegenübergestellt werden, um eruieren zu können, was an Versicherungsprämie und Selbstbehalt tragbar ist.
Die Zusammensetzung der Prämien zur Reiserücktrittsversicherung
Für eine Inlandsreise, also zum Beispiel einen Urlaub an der Ostsee, unternommen ausgehend vom bayrischen Gebiet, fallen andere Kosten an, als für eine Fernreise, zum Beispiel zu den Malediven. Dementsprechend unterscheidet sich hier auch die Prämie für eine Reiserücktrittsversicherung. Sie richtet sich also zunächst nach den Kosten für die Reise. Eine Rolle spielen aber auch die Gründe, die durch die Police abgesichert werden. Die einfachere Variante, in der nur wenige Absagegründe zählen, ist günstiger, als eine umfassendere Absicherung in dieser Sache. Deswegen ist jeder Anbieter genauestens daraufhin zu untersuchen, welche Gründe er zulässt, um eine Reise abzusagen und welche Prämie dafür zu bezahlen ist.
Weitere Faktoren sind aber auch die Vertriebskosten der Versicherungsgesellschaft. Ein Anbieter, der ohne viel Personalaufwand über das Internet anbietet, kann – sofern die Gewinnspanne nicht zu hoch angesetzt ist – deutlich günstiger agieren, als ein Versicherungsgeber, der Vertreter auf Hausbesuche schickt oder Provisionen an die Reisebüros bezahlen muss, die in seinem Auftrag die Reiserücktrittsversicherung gleich bei der Buchung der Reise anbieten und abschließen. Es ist in den meisten Fällen also viel günstiger, selbst eine Versicherungsgesellschaft im Internet zu suchen und dort auch die Police abzuschließen. Dann spart man einiges an Geld. Allerdings ist zu beachten, dass die Fristen nicht verstreichen dürfen, sonst findet sich eventuell keine Gesellschaft mehr, bei der der Abschluss der Versicherung noch möglich ist.
Erwähnt sei es hier auch, dass manchmal Doppelversicherungen vorkommen. Oft wissen die Inhaber von Versicherungspaketen gar nicht, dass sie hier auch zumindest eine pauschale Reiserücktrittsversicherung mit bezahlen. Auch Kreditkartenbesitzer haben diese Vorteile manchmal, oft aber mit der Bedingung verknüpft, dass die Reise auch mit dieser Karte bezahlt wurde. Wurde hier in den eigenen Unterlagen ein entsprechender Vertrag gefunden, muss neu überlegt werden, ob und in welchem Umfang eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden muss.